Brut und Aufzucht

 

 

 

Wir haben im Juni 2009 den alten Schweinestall zu unserer Brut und Aufzucht-Station nutzbar gemacht. Dazu konnten wir die Einteilungen der einzelnen Abteile sehr gut nutzen. So haben wir nun im ersten Raum unser Eilager.  Dort können wir die frisch gelegten und desinfizierten Eier einige Tage sammeln, um sie dann in den Brutschrank zu legen.

Der Brutraum ist nur vom Eilager aus zu betreten.

 

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Beim Durchleuchten der Eier (Schieren) lässt sich erkennen, ob die Eier befruchtet sind oder nicht. Hier im Bild ein befruchtetes und ein unbefruchtetes Ei nach 14 Tagen Brut. Auf der rechten Seite befindet sich die Luftblase.

Nach der fünften Brutwoche hat die Luftblase deutlich an Volumen zugenommen den Rest des Eis füllt der Embryo aus.

 

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Pickt das Küken mit dem Schnabel in die Luftblase liegt der Umzug in den Schlupfschrank an. Leuchtet man mit einer Taschenlampe auf das Ei, sieht man den Schnabel (hier: am linken oberen Eirand).

 

Schafft es das Küken nicht aus eigener Kraft einen Spalt in die Schale zu stemmen, so kann ihm geholfen werden. Auch Straußenväter leisten Schlupfhilfe. Frisch geschlüpfte Küken fusseln. Aus diesem Grund haben wir Brut- und Schlupfraum getrennt, um Infektionen zu vermeiden.

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Zum Trocknen verbleiben die Küken im Schlupfschrank. Sie können aber schon nach einigen Stunden in die Babystube umziehen. Hier haben sie es noch kuschelig warm und sie lernen laufen und wie man isst und trinkt.

 

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Die nächste Station ist der Stall. Auch hier gibt es noch eine wärmende Rotlichtlampe und eine beheizbare Matte, jedoch ist auch schon die Stalltür auf und die Küken dürfen an die frische Luft. Auf befestigtem Untergrund können sie hier ihrem Bewegungsdrang und der Gier nach Sonne freien Lauf lassen. Vor zu viel Hitze schützt ein Walnussbaum. Ab dieser Station stehen unseren kleinen schon die ersten kleinen Mahlsteinchen zu Verfügung.

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Alle folgenden Ställe haben freien Zugang zur Wiese, mit mehr oder weniger kurz gemähtem Gras, Mahlsteinchen für die Verdauung und ein Sandbad zur Gefiederpflege, ständig frisches Wasser und natürlich tägliche Fütterung mit ausgewogenem Straußenfutter.